Tierheime in Deutschland geordnet nach Postleitzahlen

Projekt Verkauf
Tierheim Mayen
In der Pluns
56727 Mayen
Tierschutzverein Bochum Hattingen und Umgebung e.V.
Kleinherbeder Str. 23
44892 Bochum
Tierschutzverein Potsdam und Umgebung e.V.
Arthur-Scheunert-Allee 2
14558 Bergholz-Rehbrücke
Tierheim Dillenburg
Im Dillfeld
35683 Dillenburg
Tierschutzverein Rosenheim e. V.
Am Gangsteig 54
83059 Kolbermoor
Tierheim Düsseldorf
Rüdigerstr. 1
40472 Düsseldorf
Tierschutzverein Kempten ( Allgäu ) e.V
Dieselstr. 37
87437 Kempten
Tierheim Dormagen
Bergiusstr. 1
41540 Dormagen
Tierschutzverein Frankfurt/Main
Ferdinand-Porsche-Str. 2-4
60386 Frankfurt

Warum sind Tierheime wichtig, warum gibt es sie?

Haustiere können aus den verschiedensten Gründen ein Zuhause auf Zeit in einem Tierheim benötigen – sei es wegen Umzugs, Allergie oder Tod des Besitzers. Dabei sehen die Tierheime ihre Aufgabe allesamt darin, den Tieren ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich und vor allen Dingen so kurz wie möglich zu gestalten. Das bedeutet nicht nur das bloße Gassigehen und Versorgen der Tiere mit dem Sauberhalten der Tierunterkünfte, auch das Kuscheln mit den täglichen Streicheleinheiten gehört dazu, denn gerade die Neuankömmlinge sind oft eingeschüchtert und manchmal sogar traumatisiert. Und schließlich hat nicht jeder Hund und jede Katze ein mutiges Wesen und vieles ist neu und verängstigend in dieser veränderten Umgebung. Ganz selbstverständlich gehört die medizinische Versorgung der Tiere dazu und einige Tierheime haben feste Behandlungsräume eingerichtet, um bei einer Erkrankung schnell eingreifen zu können. Obendrein erspart der eigene Behandlungsraum den Tieren viel Stress, wenn sie Neuankömmlinge sind oder an einer gravierenden Erkrankung leiden.

Wie läuft das ab im Tierheim?

Bei der Tiervermittlung nehmen sich die Tierheime generell viel Zeit und die Pfleger kennen ihre Schützlinge sehr gut, sodass sie gezielt Tiere vermitteln können. Aber wo liegen bei den Tierheimen eigentlich die Schwerpunkte im Alltag? Es beginnt schon bei der Aufnahme von Abgabetieren, geht über die liebevolle individuelle Betreuung bis hin zur täglichen Versorgung in den Tierheimen. Manchmal stellen auch die Mitarbeiter Tätigkeiten eines Tierheims besonders heraus, was selbstverständlich für die allgemeine Information über ein Heim besonders interessant ist. Diese Tätigkeiten sind oft ganz unspektakulär wie zum Beispiel die Pflege der Tiere und die Bearbeitung von Anfragen, wenn jemand ein Tier für sich sucht – und die Ein- und Ausgänge in einem Tierheim müssen auch sorgfältig erfasst und obendrein akribisch verwaltet werden.

Kann man die Tiere besuchen und wann ist das möglich?

Außerdem hat jedes Tierheim Öffnungszeiten, die für die Besucher ganz selbstverständlich von großem Interesse sind, denn kein Besucher möchte vor verschlossener Türe stehen. Und wenn man dann vor Ort ist und sich in den einen oder anderen „Insassen“ verliebt hat, bestehen in den meisten Tierheimen Möglichkeiten zum gegenseitigen Beschnuppern und Kennenlernen: Das können gemeinsame Spaziergänge sein oder auch das Testen der neuen Umgebung mit einem Mitarbeiter des Tierheims. Man kann nie im Voraus wissen, ob man auch wirklich zusammen passt und ob der Schützling mit der neuen Umgebung zurecht kommt.

Es gibt viele Aufgaben und Pflichten zu erfüllen. Wie kann ich helfen?

Manch einer fragt sich vielleicht auch: „Wie kann ich einem Tierheim helfen oder meine Unterstützung anbieten?“ Die einfachste Hilfsmöglichkeit ist sicherlich das Spenden. Viele Tierheime bieten auch Patenschaften an und so kann man ganz gezielt helfen, wenn es sich um ein Tier mit besonderen Schwierigkeiten handelt oder wenn man selbst Tiere liebt, aber kein Haustier bei sich zuhause aufnehmen kann. Für die Vermittlung eines Haustieres in eine Mietwohnung verlangt das Tierheim in aller Regel eine schriftliche Erlaubnis des Vermieters. Oft bieten die Tierheime auch die Möglichkeit zur Erziehung von Hunden an, beispielsweise in einer angeschlossenen Hundeschule vor Ort, wenn ein Neuankömmling nicht so umgänglich ist wie es sein sollte. So ist selbst in schwierigen Fällen ein größtmöglicher Vermittlungserfolg gewährleistet. Jeder Mitarbeiter ist bei einer Vermittlung auch entsprechend gut geschult und vorsichtig bei der Auswahl der passenden Bezugsperson. Eine Rückgabe hat für das Tier oft verheerende Folgen und die leidtragenden Tiere bleiben an den Folgen oft traumatisierend auf der Strecke und werden somit immer schwerer vermittelbar.

Die Tierheime in Deutschland

Unsere Tierheime in Deutschland sind oft der erste Anlaufpunkt für Tiere in Not. So wird manches Tierheim zum neuen Zuhause auf Zeit für Heimtiere, die nicht mit ihren Menschen in eine neue Wohnung umziehen können, deren Herrchen verstorben ist oder auch in ein Altersheim umsiedeln muss. Vielleicht steht auch ein Wohnungswechsel an und der geliebte Vierbeiner, gleich ob Hund oder Katze, kann nicht mitgenommen werden. Wenn sich dann niemand in der Familie oder im Bekanntenkreis findet, der das geliebte Tier aufnehmen kann, bleibt in vielen Fällen leider nur noch die Abgabe in einem Tierheim. Das abgegebene Tier trauert oftmals lange und hier ist viel Fingerspitzengefühl notwendig, damit das Tier wieder zurück in ein schönes Leben findet.

Vermittlung von Welpen

Oft auch muss unglücklicherweise das Tierheim Welpen vermitteln, wenn eine werdende Hunde- oder Katzenmama zu einer Belastung für ihre Menschen wird. Dabei spielt es für die Mitarbeiter des Tierheims keine Rolle, worin der Grund dafür liegt. Sie werden sich um die junge Mutter und ihren Nachwuchs aufopfernd kümmern. So manches Mal fehlt es einer Familie auch an Geld, sachgerecht für den erwarteten Tier-Nachwuchs zu sorgen. Man sollte sich im Falle eines Falles also nicht scheuen, das Tierheim offen um Hilfe zu bitten. Die Mitarbeiter werden in Not geratenen Herrchen und Frauchen nicht wertend gegenüberstehen. Es gibt also keinen Grund, das Haustier einfach auszusetzen. Den Mitarbeitern ist keine Notlage fremd. Auch Straßentiere, also herrenlose Hunde und auch Katzen, finden hier ein liebevolles, möglichst nur vorübergehendes Zuhause, denn viele Tierschutzvereine haben sich der Hilfe für verlassene Tiere verschrieben. Diese Fundtiere werden falls nötig aufgepäppelt, medizinisch versorgt und dann so weit wie möglich in die Vermittlung eingegliedert.

Ganz dramatisch wird es in vielen Fällen, wenn abgegebene Tiere, Tiere aus Sterbefällen sind. Hier wird dann oft ganz dringend ein liebevolles neues Zuhause gesucht, denn Tiere in Notsituationen dieser Art trauern oft unermesslich und sind dann kaum zu beruhigen, denn sie vermissen ihr Herrchen oder Frauchen ganz furchtbar.

Warum sind die Tierheime überfüllt?

Es lässt sich leider nicht leugnen: Die Lage der Tierheime bundesweit ist wegen der Vielzahl der Tier-Notfälle teilweise ausgesprochen schwierig. Die meisten Tierheime in Deutschland und auch im Ausland sind überfüllt, müssen dringend renoviert werden oder befinden sich insgesamt in einer sehr problematischen finanziellen Situation. Die Arbeit eines Tierheims erschöpft sich nun einmal nicht allein in der Tierliebe und der Betreuung, was natürlich die grundlegende Voraussetzung für eine kompetente und sachgerechte, dabei liebevolle Arbeit ist, denn ohne Liebe zu den Tieren ist die oft schwere Aufgabe erst gar nicht zu meistern. Die vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter sind ein Beweis dafür. Eine Menge Sachzwänge aber müssen auch überwunden werden. Eine ganz reale Aufgabe ist die tägliche Bereitstellung von Futter für die dort lebenden Tiere. Da viele Tierheime in der Regel nicht durch die öffentliche Hand unterstützt werden, bleibt als Ausweg oft nur, Tierfreunde anzusprechen und um Spenden in Form von Geld- und Futterspenden zu bitten. Auch die „Sorgentiere“ mit einem Handicap und die „Rentner“ unter den Tierheim-Insassen warten natürlich ganz dringend auf eine Vermittlung. Hier ist die Tiervermittlung besonders schwierig, denn nicht jeder, der ein Herz für Hunde oder ein Herz für Katzen hat, ist auch bereit ein behindertes oder ein altes Tier aufzunehmen. Denn die Versorgung für einen gehandicapten oder alten Hausgenossen stellt den Tierfreund schon vor besondere Herausforderungen. Wer möchte wohl gerne ein Tier bei sich aufnehmen, von dem er weiß, dass es ihn möglicherweise bald wieder verlassen wird? Zu groß ist für viele Menschen der Schmerz schon allein bei dem Gedanken, ein geliebtes Tier bald wieder hergeben zu müssen, kaum dass es zu ihm gefunden hat. Dabei braucht gerade ein altes Tier an seinem Lebensabend besondere Zuneigung und jeder Tierfreund sollte sich überlegen, ob es nicht gerade der letzte Dienst für ein altes oder behindertes Tier ist, der in vielen Fällen ganz hier besonders gefragt ist. Allerdings haben hier einige Tierheime bereits umgedacht und alte Tiere in eine Art „Altersabteilung“ integriert. Sie müssen nicht mehr vermittelt werden und Mitarbeiter und ehrenamtliche Helfer versuchen, dem Tier seinen Lebensabend so schön wie möglich zu gestalten. Und geht dann das alte Tier am Ende seines Lebens über die Regenbogenbrücke, findet es seinen Platz in einer Galerie mit Bildern und Namen, damit kein Tier vergessen wird. Es ist eine traurige Tatsache, dass alte und damit nicht mehr vermittelbare Tiere in den Mitarbeitern des Tierheims ihre Familie finden. Manche Tierheime bieten auch den Service eines Tierfriedhofes oder eines würdigen Abschiedes vom geliebten Haustier an. Falls das der Fall ist, wird diese Information dem jeweiligen Tierheim natürlich hinzugefügt.

Wo gibt es Tierheime in Deutschland?

Unser Verzeichnis listet die Tierheime geordnet nach Postleitzahlen auf. In allen Bundesländern suchen Tiere ein Zuhause und wir wollen die Suche nach einem passenden Haustier für jeden der ein Tier aus einem Tierheim sucht so einfach wie möglich gestalten. Nach Postleitzahlbereichen sortiert kann die Suche komfortabel entweder auf den eigenen Wohnort eingegrenzt oder auf alle Bundesländer ausgeweitet werden. Es ist so einfach und ermöglicht einem traurigen Tier, das im Heim lebt, den Weg in eine glückliche Zukunft.

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