Raju, ein Riese in Ketten. Als er gefunden wurde war er in einem furchtbaren Zustand.

Projekt Verkauf
Dieser Text erzählt die lange und grauenvolle Geschichte von Raju, dem "Riesen in Ketten". Es ist bei weitem die längste Geschichte, die ich hier jemals erzählt habe …

Fünfzig Jahre lang wurde Raju in Ketten gehalten, geschlagen und missbraucht: Ein schlimmer Anblick, so wie seine Füße von den Ketten mit Dornen darin bluteten und er nur von den paar Dingen lebte, die Passanten ihm gaben. So schrieb Sarah Arnold in der Zeitung "Sunday People". Er war so hungrig, dass er sogar begonnen hatte, Plastik und Papier zu essen um seinen leeren Magen zu füllen. Aber dann geschah das Wunder und Tierretter brachen auf, um ihn in einer Nacht-und-Nebel-Aktion von den Straßen Indiens zu retten. Einige Fachleute glauben, dass Elefanten weinen, wenn Emotionen sie überwältigen – genau wie wir Menschen. Und Rajus Retter bestehen darauf, dass er weinte als er sah, dass seine Qualen nun zu Enden waren. Pooja Binepal von der Organisation "Wildlife SOS-UK" sagte: "Raju lag 24 Stunden am Tag in Ketten, ein Akt unglaublicher Grausamkeit. Wir waren erstaunt, Tränen in seinem Gesicht herunterkullern zu sehen, während er gerettet wurde. Es war unglaublich aufwühlend. In unseren Herzen wussten wir, dass er nun begriff, frei zu sein. Elefanten sind majestätische und hochintelligente Tiere. Wir können uns nur vorstellen, welch eine Qual das vergangene halbe Jahrhundert für ihn gewesen sein muss. Bevor wir kamen, hatte er nie gewusst wie es ist, ohne Fesseln laufen zu können. Heute aber weiß er, was Freiheit ist und wird lernen, was Freundlichkeit bedeutet." Ein zehn Mann starkes Team von Tierärzten und Tierschutz-Experten von der Hilfsstation in Palmers Green, Nord-London, wurden um Mitternacht von zwanzig Forstwarten und zwei Polizisten in Empfang genommen, um Raju endlich zu befreien. Die Mission fand statt im Schutz der Dunkelheit, um nicht entdeckt zu werden und um Raju die brennende Sonne von Utta Pradesh in Indien zu ersparen. Es war nun fast genau ein Jahr her, seit die Polizei alarmiert worden war. Ein Enteignungsverfahren durch die Gerichte begann, bevor der Elefant endlich befreit werden konnte. Pooja erklärte: "Es ist sehr wenig über seine frühen Jahre bekannt, aber wir glauben, er wurde seiner Mutter als kleines Kalb gestohlen. Die Wilderer schlachten die Mütter entweder ab oder sie treiben die Herde in Fallen, die klein genug sind, dass die Kälber hindurch fallen. Die Mütter trauern tagelang um ihre Babies. Es ist ein grauenhaftes Geschäft. Die Kälber werden dann gefesselt und geschlagen, damit sie sich unterwerfen. Ihre Seele wird einfach gebrochen." Rajus Geschichte ist besonders tragisch. Er wurde immer weiter verkauft und hatte wahrscheinlich schon 27 Besitzer. "Als wir ihn fanden, war er in einem furchtbaren Zustand. Er hatte nachts kein Dach über dem Kopf und wurde zum Betteln benutzt vom Morgengrauen bis zum Abend. Er war nicht gut gefüttert und sehr abgemagert. Er hatte sogar schon angefangen, Plastik und Papier zu fressen. Seine Nägel waren viel zu lang, er hatte Entzündungen und Wunden wegen der Dornen in seinen Fesseln und das ständige Gehen auf der Straße hat seine Fußsohlen voll von Schwielen werden lassen." Als dann ein Rettungsteam die Erlaubnis vom Gericht bekam, mussten alle trotzdem noch zwei Tage unter der Führung von Kartick Sataynarayan warten, bis sie losfahren konnten. Die ganze Zeit fürchteten sie, dass Rajus Besitzer, ein Mahout, mit ihm fliehen würde. Kartick erklärte: "Wir mussten schnell reagieren, denn Rajus Situation war so verzweifelt und die Grausamkeiten so extrem. Die Stacheln in seinen Ketten schnitten ihm ins Fleisch. Jedes Mal, wenn er sich bewegte, stachen sie die Wunden wieder auf. Schmerz und Grausamkeit war alles, was er kannte. Sein grausamer Besitzer zog ihm sogar die Haare der Schwanzquaste aus, um sie als Glücksbringer zu verkaufen. Das musste alles einfach beendet werden." Aber sogar, als die Rettungsaktion bereits begonnen hatte, versuchte Rajus Besitzer, alles zu verhindern. Kartick berichtet weiter: "Er begann, Kommandos zu geben, um Raju in Schrecken zu versetzen und ihn zu provozieren. Das verursachte eine sehr gefährliche Situation, denn Elefantenbullen können Menschen wie einen Zahnstocher herumschleudern, wenn sie ängstlich oder ärgerlich werden. Dann legte er auch noch weitere Ketten um Rajus Beine, um ihn an der Bewegung zu hindern. Sie waren schrecklich eng und schnitten ihn ins Fleisch. Aber wir hielten durch und wichen nicht zurück. Und während wir das taten, begannen Tränen über Rajus Gesicht zu rollen …"

Die Hilfsorganisation, die für Rajus Flucht und Unterbringung arbeitet, ist auf Spenden dringend angewiesen. Sie brauchen allein 10.000 englische Pfund, damit Rajus neues Leben beginnen kann. Also teilt diese bewegende Geschichte mit allen anderen, damit genügend Geld zusammen kommt, um Rajus Zukunft Wirklichkeit werden zu lassen.
Spenden könnt Ihr hier hier: wildlifesos.org oder schickt Schecks oder Geldanweisungen an Wildlife SOS-UK, 483 Green Lanes, London N13 4BS

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